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L?

Florians Wiedereinstieg in die analoge Fotografie

Sonntag, 29. August 2010, 12:12

Eine Fiktion, die jedoch jederzeit zur Realität werden kann ... ;-)


Mein Freund Florian ist 43 Jahre alt, fotografiert am Wochenende mit seiner Nikon D300 digital Natur und Makro und hatte in seiner Jugend ein paar Filme mit einer Nikon EM belichtet, die er im Fotogeschäft ausarbeiten ließ.

Florian ist, als Naturwissenschafter und Botanikspezialist, mit seiner Digitalfotografie zufrieden, möchte aber "nur so aus Interesse und Nostalgie" auch wieder analog fotografieren.

Der (Wieder)Einsteig soll nicht viel kosten, Filme und Abzüge möchte Florian - wie damals - wieder ausarbeiten lassen, die Bilder sollen heute jedoch auch als Scans für das Archiv zur Verfügung stehen. Da Florian weiss, womit ich mich in meiner Freizeit am liebsten beschäftige ;-) bittet er mich um Tipps, welche Kamera und welche Objektive er kaufen soll.


Florians Anforderung

Die Kamera soll, als "Immerdabei" zur D300, leicht und klein sein, die gewohnte Zeitautomatik haben, jedoch "keinen Autofokus", da das manuelle Scharfstellen für Florian zur "Nostalgieerfahrung" gehört.

Fotografieren möchte Florian mit der analogen Kamera "alles Mögliche", es gehe ihm vorwiegend um das "Erinnern an damals", Ausprobieren und Spaß dabei haben. Die Ausrüstung soll gebraucht erworben werden, wenn das Budget von EUR 150,- es zulässt, sollen eine lichtstarke Festbrennweite und ein Normalzoom mit Makroeinstellung dabei sein.

Weiter beschäftigt hat Florian sich mit dem Thema sonst nicht, die Fragen würden mit dem Analogfotografieren schon kommen, meint er, er wolle gleich die passende Gerätschaft kaufen und loslegen.


Von der Minolta X-700 zur Nikon FG

Florians Anforderung erinnert mich an meinen Einstieg in die Analogfotografie Mitte der 80er-Jahre. Damals entschied ich mich für eine Minolta X-700 im Set mit Normalobjektiv, das mit Lichtstärke f=1.7 sehr lichtstark war und - finanziert durch einen Ferialjob - alsbald mit einem 35-70mm-Zoom ergänzt wurde.

Da Florian bei Nikon geblieben ist und seine ersten Fotoerfahrungen mit einer Nikon EM gemacht hatte, empfehle ich ihm für den Wiedereinstieg nun eine Nikon FG. Die FG war 1982 das Nachfolgemodell zur EM (1979) und ist mit Programm- und Zeitautomatik sowie manuellen Einstellmöglichkeiten "komplett" ausgestattet. Die Kamera ist klein und leicht und damit ideal für Florians Vorhaben geeignet. In gutem Zustand beim lokalen Händler schon um EUR 50,- gesehen mit Rückgaberecht.

Für die verbleibenden EUR 100,- sollten sich noch ein lichtstarkes
Nikon 50/1.8 Series E sowie ein Nikkor 35-70mm f/3.3~4.5 Ai-S ausgehen. Der Zustand der Objektive muss "ok" sein, das heisst einwandfreie Optik und Mechanik, wobei die Fassung der Objektive durchaus Benutzungsspuren zeigen darf. Beide Objektive sind klein und leicht und bieten sich damit als ideale Ergänzung zur FG an. Wir werden versuchen, zwei Exemplare auf ebay zu finden, da der Händler in Wien momentan nichts Passendes auf Lager hat.

Florian ist mit diesen Vorschlägen zufrieden und ich sehe in seinen Augen Begeisterung glitzern :-)

Genau darum geht es, und somit werden auch die Fragen, auf welchen Film belichtet werden und wie das mit dem Scannen klappen soll, einfach zu lösen sein

--
Die Geschichte von "Florians Wiedereinstieg" wird fortgesetzt ...

Im Postbus nach St. Wolfgang ...

Samstag, 21. August 2010, 12:32

... in Salzburg sah ich letzte Woche diese charmante Reisegruppe
aus Japan:


Junge Dame mit kleiner Digitalen in der Hand für den schnellen Schnappschuss, daneben Nikon FM-10 mit Nikkor 35-70 mm f/3.3~4.5 AI-s für alle anderen Fotos, vermute ich einmal ;-)

Ich war schon immer der Meinung, dass wir von der japanischen Kultur lernen können! :-)

Brian Long: "35 mm Cameras"

Freitag, 20. August 2010, 18:42

Wunderschön und durchgängig mit Fotos von Kleinbildkameras aller technischen Epochen sowie zeitgenössischer Produktwerbung illustriert, führt Brian Long1 in das Sammelgebiet der "35 mm Cameras" ein.

Besprochen werden Apparate verschiedenster Hersteller, in Schwerpunktkapiteln werden Technik und exemplarische Vertreter der einzelnen Dekaden von 1930 an vorgestellt. Ein Abriss der Kamerageschichte, Tipps und Hinweise zum Sammeln alter und älterer Kameras sowie ein Glossar runden das Buch ab.

Brian Long bietet auf 176 Seiten exzellentes Fachwissen, verständlich aufbereitet und unterhaltsam geschrieben, ohne dabei den schmalen Grat zwischen zu viel und zu wenig Detailinformation zu verlassen. Das Buchlayout unterstützt den Lesegenuss und man möchte das Werk erst aus der Hand legen, wenn man es in einem Zug "durch hat" - so ging es zumindest mir ;-)

Eine Recherche auf amazon.de ergab, dass "35 mm Cameras" nur in der englischsprachigen Originalversion verfügbar ist. Schade, aber diese Einschränkung gilt leider für viele ausgezeichnete Fachbücher.

Highly recommended!

Long, Brian: 35 mm Cameras, Crowood Collectors Series, 2007.
176 Seiten. Zahlreiche Abbildungen. Englisch


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1 Von Brian Long erschien auch

Long, Brian: Nikon - A Celebration, Ramsbury, Marlborough: The Crowood Press Ltd, 2006. 224 Seiten. Zahlreiche Abbildungen.

Buchtipp: "Nikon Slr Cameras: Nikon F, Nikon F2, Nikon Fa, Nikon FG ..."

Dienstag, 10. August 2010, 23:00

Ein Juwel aus Papier hat mir heute der Postmann gebracht:

Books LLC (Hg.): Nikon Slr Cameras: Nikon F, Nikon F2, Nikon Fa, Nikon FG, Nikon Fm10, Nikon Fe, Nikon Fm3a, Nikon F3, Nikon Fm2, Nikon Fe2, Nikon Em, Memphis/Tenessee: Books LLC, 2010. 133 Seiten. Weblinks, Englisch


Die Nikon ASLR-Familie allgemein und mit Besonderheiten des jeweiligen Modells beschrieben.

Das Buch ist Teil von Wikipedia - zahlreiche Links verweisen auf die Online-Version (mit Ilustrationen, die das Buch nicht hat).

Für das gemütliche Couch-Studium ohne Bildschirm, zum Durchblättern und Ergänzen des eigenen Wissens!

Leider nur in Englisch verfügbar - nevertheless: highly recommended!

In den Farben kalten Feuers: Blättern im Nikon-F4-Prospekt (Essay)

Samstag, 7. August 2010, 11:38

Vor mir liegt der Prospekt zur Nikon F4. Schweres, wertiges Papier mit glänzender Oberfläche, auf der Titelseite das Flaggschiff von 1989 in silbrigem Streiflicht. Das schwere Gehäuse nur halb sichtbar, umso mächtiger und gewaltiger muss der Teil der Kamera sein, der im Dunkeln verborgen liegt. Man möchte sofort mehr über die Kamera und ihr Geheimnis wissen.

Ich blättere, lese "Die Nikon F4. Weil wir so denken wie Sie." Darunter bricht schräg einfallendes Licht auf den Vergütungen der Frontlinsen verschiedener Nikkor-Objektive - Blau, Grün, Rot, Violett, Gelb. "Weil wir uns für Ihre Nikon-Objektive verantwortlich fühlen." Das gefällt mir. Lange betrachte ich die zarten Farbschimmer, die in Wirklichkeit wohl noch viel eindrucksvoller aussehen als sie im Druck wiedergegeben werden können.

Im Mittelteil des Prospekts erstes Licht eines Sonnenaufgangs am Horizont unter einem weiten, blau verlaufenden Nachthimmel. Ein Radioteleskop in grünlich-gelber Beleuchtung, winzig klein gegenüber oben der Halbmond, starke perspektivische Verzeichnung. Eine der Bogenlampen am Rand des Bildes neigt sich in fast dem gleichen Winkel der Bildmitte zu, wie der riesige Schirm des Radioteleskopes, der ins Weltall lauscht. Unendlichkeit, High-Tech, ganze vorne mit dabei sein beim Entdecken - Abenteuer!

Wer so fotografiert, weiss, was er tut. Und selbstverständlich nimmt er dafür die F4. Diese Kamera wäre natürlich auch meine Wahl.

Ich blättere weiter und vergesse auf die Arbeit, die ich eigentlich zu erledigen hätte.

Die abnehmbaren Teile der Kamera in Explosionszeichnung, kleine weisse Ziffern auf grünem Hintergrund bezeichnen Hebel, Schalter, Kontakte und Einstellräder. Darunter gibt eine Legende mit Detailbildern Auskunft. Alles vertraut, nichts Neues. Und wieder dieses silbrige Streiflicht, das Teile der F4 aus dem satten Dunkel hervorhebt und plastisch modelliert. Ja, so fühlt sich die Kamera an, genau so, wie abgebildet! "Keine andere 35 mm SLR kann mit der F4 mithalten". Zufrieden nehme ich einen Schluck aus der Kaffeetasse - ich weiss, über die F4 kommt nichts, es gibt keine aktuellere, modernere, bessere Kamera.

Ich schließe den Prospekt, auf der letzten Seite stärkere Benutzungsspuren, leichte Vergilbung am Rand, das Nikon-Logo ungewohnt blau-gelb, die Adressen und Telefonnummern der Generalvertretungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Jedoch keine Internetadressen. "British Open Golf" in einer etwas altmodischen, hochgestreckten Serifen-Schrift. "1995 World Gymnastics Championships in Sabae" lese ich als eine der Referenzen neben einem rot-schwarzen Logo das mir unbekannt ist.

Und jetzt nehme ich auch den leichten Geruch nach altem Papier wahr, der über meinem Schreibtisch liegt.

Etwas verwirrt lege ich den Prospekt zur Seite. Da bin ich wohl wieder einmal von der Zeit genarrt worden, oder von nahezu perfekt gemachter Produktwerbung, die über die Jahre nichts von ihrer Magie und Vereinnahmungskraft verloren hat? Die F4 ist doch schon lange Teil der Fotogeschichte, wie auch die F5 und eigentlich bereits die F6. Nikons aktuelles Flaggschiff trägt auch kein stolzes "F" mehr im Namen, sondern ein "D" - "D3s", "D3x". Und in diese Kameras wird selbstverständlich auch kein Film mehr eingelegt. Schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Ich öffne die Fototasche und hole meine F4 heraus. Schwer doch gut ausbalanciert liegt die Kamera in der Hand, auf der Frontlinse des 35-70-Zooms bricht das Licht in den Farben kalten Feuers - Opalblau, Smaragdgrün, Indigo. Das seitlich durch das Fenster ins Zimmer einfallende Streiflicht zaubert einen hellen Schimmer über die Konturen des Gehäuses. Aus dem Filmsichtfenster in der Kamerarückwand leuchtet eine grün-weiße Ilford-Filmpatrone, der Zeigefinger kommt wie von selbst auf den Auslöser zu liegen, alles ist bereit, drängt zum Fotografieren, kein Gedanke an die Technik von gestern, heute, morgen, Film oder Digital ...

Jetzt besteht fuer mich kein Zweifel mehr

diese Kamera und ihre Technik sind zeitlos.

Analoge Dauerbegleitung?

Freitag, 6. August 2010, 21:10

Ohne Kamera bei mir fühle ich mich unwohl, auch wenn es nur der tägliche Gang ins Büro ist.

Bis jetzt war meist die digitale Zoom-Kompakte dabei, die bequem, einfach und qualitativ einwandfrei RAW-Dateien speichert - wahlweise zur späteren Nachbearbeitung in Photoshop oder zur Optimierung in DXO samt aller Vorzüge einer vollautomatischen RAW-Konvertierung.


Warum sich also von dieser nahezu idealen Begleitung trennen?

Einerseits deshalb, weil ich die analoge Fotografie mehr in meinen Alltag integrieren möchte und andererseits - das ist jetzt fuer Viele sicher schwer oder gar nicht zu verstehen - weil mich diese digitale Problemlosigkeit auf Dauer langweilt.

Wie auch schon bei der digitalen SLR-Fotografie fehlen mir Handwerk, ein bisschen spannende Ungewissheit und das Gefühl, mir das Bild erarbeitet zu haben. Außerdem macht nur eine verfügbare (Fest)Brennweite das Fotografieren wieder einfach, da das ständige "gedankliche Zoomen" entfällt.

Ja, das ist alles nicht rational, aber es ist Tatsache ;-)


Also statt der D-Kompakten eine A-Kompakte?

Nun, da gäbe es hervorragende Möglichkeiten bis hinauf zur Leica-Messsucherkamera, aber einerseits bin ich an den Blick durchs Objektiv gewöhnt und andererseits ist kein Budget fuer Neuanschaffungen vorhanden beziehungsweise soll das Vorhandene genutzt werden.

Daher eine analoge SLR.

Die Anforderungen:

  • klein, leicht, unauffällig, robust
  • Weitwinkel 28 oder 35 mm
  • Zeitautomatik und die Möglichkeit, diese einfach zu korrigieren
  • Dateneinbelichtung (optional)
  • Motoranschluss (optional)


Die Kandidatinnen und Kandidaten:


EM und FG-20 scheiden leider aus, da die Zeitautomatik nur über das ASA-Wahlrad (unkonfortabel) beziehungsweise über die Gegenlichttaste korrigierbar ist. Schade, denn Beide sind ansonsten wie geschaffen für das Immerdabeisein.

Bleibt also die FG mit ihrem Korrekturwahlrad sowie die beiden Weitwinkel, die sich abwechseln werden, weil ich keine Entscheidung zwischen den beiden Brennweiten treffen möchte. Beide leichte Objektive, das
AF 35/2.0 D zudem sehr gut manuell zu Fokussieren.

Nikon MF-15 Datenrückwand zur Dateneinbelichtung und Nikon MD-14 Motor sind vorhanden, allerdings macht der Motor die Kamera bedeutend schwerer und größer. Mit der Unauffälligkeit ist es bereits nach dem ersten Auslösen (markantes "KLACK") vorbei. Ich werde sehen, ob ich ausnahmsweise auch ohne Motor auskommen kann

Bleibt noch die Frage der Trageweise - die Kamera kommt in den Stadtrucksack obenauf, Gegenlichtblende und UV-Filter zum Schutz angesetzt.


Und wie lange halte ich das durch?

Das ist ja bis jetzt alles recht unspektakulär, wirklich spannend wird jedoch sein, ob sich diese Klassik-Kombi auf Dauer gegen die sehr komfortable digitale Kompakte als Dauerbegleiterin durchsetzen wird können:

  • EXIF und sofortige Verfügbarkeit der Aufnahmen gegen Dateneinbelichtung ins Bild und aufwändige Filmentwicklung/Scan? Wie lange halte ich das diszipliniert durch - oder werde ich vor den gesammelten Filmdosen in meinem Kühlschrank kurz oder lang kapitulieren? Und die Zusatzkosten?
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  • Was bietet die analoge Dauerbegleitung gegenüber der deutlich jüngeren und vielseitigeren Digitalen? Ist es nur, um auch wochentags analoges Feeling genießen zu können? Nostalgie? Oder hat Analog hier doch etwas, das den ganzen Aufwand rational rechtfertigt?
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  • Und entdecke ich nach einiger Zeit eventuell die Digitalfotografie wieder neu?


Die nächsten Wochen werden interessant, ich werde über meine Erfahrungen berichten.

Alte Symbole heute

Dienstag, 3. August 2010, 20:55

Wenn ich auf der Straße via Nikon F3 meinen MD-4-Motor aufjaulen lasse, interessiere ich mich immer auch für die Reaktionen in meiner Umgebung.

Interessanterweise drehen sich die Köpfe gelegentlich, wenn ich die Kombi F3 + MD-4 + MK-1 präsentiere (insbesondere wenn mit auffälliger
F3/T hell), aber der Sound des Motors scheint niemandem aufzufallen. Und leise ist so ein MD-4 ja nicht gerade ...

Das ist gut so, aber woran kann das liegen, in einer Zeit, die eigentlich keinen motorisierten Filmtransport mehr samt typischem Geräusch kennt?


Archetypen

Vielleicht hat es mit den alten Symbolen - "Archetypen" ;-) - zu tun, die sich über Jahrzehnte bis in die Gegenwart gehalten haben, obwohl sie die Technik längst überholt hat:

  • Telefonie: Telefon mit Wählscheibe
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  • Verkehrszeichen für Bahnübergang ohne Schranken:
    Dampflock (Österreich; Deutschland nicht mehr, da fortschrittlich
    mit E-Lok ... ;-)
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  • Briefkuvert-Symbol im E-Mail-Programm
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  • Blick des Detektivs auf Zielperson im TV: symbolisierte Einstellscheibe mit Schnittbildindikator ...
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  • ... und eben aufjaulender Kameramotor, wenn Zielperson fotografiert wird, eindrucksvoll insbesondere als
    Aufnahmesequenz ...


So gesehen hält sich die alte Technik im kollektiven Bewusstsein sehr lange, und daraus müsste sich doch für die Analogfotografie (beziehungsweise die PR dafür) etwas Nützliches ableiten lassen ...