Herausforderung
Montag, 24. März 2008, 19:46
Dort Motive erkennen, wo keine zu sehen sind.
Das ist die Herausforderung.
Komfortables Hochformat
Freitag, 21. März 2008, 21:16
Wie geht es Ihnen, wenn Sie mit Ihrer Spiegelreflex und Ihrem Teleobjektiv Hochformat fotografieren? Hoffentlich besser als mir. Denn Hochformat bedeutet, die Kamera am oberen Ende im Krallengriff zu halten und sie mit der anderen Hand am unteren Ende oder am Objektiv, so gut es eben geht, abzustützen.
Meine Canon 5D wiegt mit angesetztem 200er-Teleobjektiv rund eineinhalb Kilo - ohne Verspannung und damit verbundenem Zittern der "Kralle" geht das Telefotografieren bei mir nicht ab.
Frustrierend dann die verwackelten Bildergebnisse (das
EF 200mm f/2.8L II USM ist leider nicht stabilisiert), denn nicht immer lässt sich mit kurzen Verschlusszeiten fotografieren, weil das Licht dafür nicht ausreicht. Und mit einer sehr bald verkrampften und schmerzenden Hand-Arm-Schulter-Partie macht das Fotografieren ja auch keinen richtigen Spaß.
Die Lösung ist ein Batteriegriff zum Ansetzen (Canon BG-EF für die 5D), mit dem die Kamera wie beim Fotografieren im Querformat gehalten und ausgelöst werden kann. Die Gerätschaft liegt so wesentlich ruhiger in der Hand weil sie nicht gegen ihr Gewicht umklammert werden muss, beide Arme können mit den Ellenbogen zusätzlich am Körper abgestützt werden, somit ist eine stabile und angenehme Kamerahaltung ohne Verspannung möglich.
Der Preis für diesen Komfort und schärfere Fotos ist deutlicher Gewichtzuwachs. Und mit angesetztem Batteriegriff sieht die 5D mit
(Tele)Objektiv und Streulichtblende nun tatsächlich wie ein
kleines Ungetüm aus - ein gewisses Aufsehen auf der Straße ist so leider nicht zu vermeiden.
Wie man mit diesem Aufsehen umgehen kann, wird Thema einer der nächsten Blogeinträge hier sein ...
Fazit Glas-Käufe
Montag, 17. März 2008, 22:15

Canon EF 35mm f/1.4 L USM: available Light bei Blende 1.6
(Bildausschnitt in Photoshop CS3 optimiert)
Nun habe ich mein Erspartes doch zur Gänze investiert und nach den Objektivkäufen der letzten Woche schlussendlich (?) noch ein Canon EF 35mm f/1.4 L USM erworben. Damit hoffe ich, meine Objektivpalette komplett für meine Fotografie aufgestellt zu haben.
Mit dem hochlichtstarken 35 mm kann ich meine Ausgänge in die Stadt nun in die Zeit der Morgen- und Abenddämmerung ausweiten. Wo Blende 1.4 nicht mehr ausreichen sollte, hilft die ASA-Einstellung an meiner Canon EOS 5D bis hinauf auf 1600. Hier zeigt sich wieder einmal die Stärke des Vollformatsensors, auch, was sein Rauschverhalten betrifft: Sorgen mit buntem und grauem Geriesel kommen da (im Gegensatz zur kompakten Digitalkamera) nicht wirklich auf.
Irritierend empfinde ich bei Digitalfotos grundsätzlich nur Farbrauschen, das im Falle der 5D in Photoshop problemlos und bildschonend mit Camera RAW 4.4 beziehungweise Dfine 2.0 von Nik Software beseitigt werden kann. Helligkeitsrauschen stört mich wenig, es erinnert mich vielmehr an das Korn des analogen Films und gibt mitunter glatt wirkenden Digitalfotos ein bisschen Struktur, was ich in der Regel als vorteilhaft empfinde.
"You get what you pay for" ...
Die optische Leistung meiner Neuerwerbungen ist ebenso hervorragend wie die Güte ihrer Verarbeitung, die Handhabung der "Gläser" ein wahrer haptischer Genuss! Ich kann nur raten, als Fotograf gerade bei den Objektiven - als Herzstück der Ausrüstung - nicht zu sparen.
Auch, wenn dabei das Sparschwein ein gewaltvolles (aber durchaus sinnreiches) Ende findet! ;-)
Glas-Käufe
Sonntag, 9. März 2008, 23:06
Zur Zeit beschäftige ich mit weiteren "Glas-Käufen" für meine hochgeschätzte Canon EOS 5D.
Ein frohes und herzliches Willkommen gibt es dieser Tage für das Canon EF 16-35mm f/2.8 L II USM sowie das Canon EF 70-300mm f/4.5-5.6 DO IS USM. Damit ergänze ich meine bestehenden Canon-Objektive EF 24-105mm f/4 L IS USM und EF 200 mm f/2.8 L II USM.
Die teilweise engen Gassen Wiens sowie das Geschehen auf näheren und ferneren Fassaden erfordern ein Ausweiten des verfügbaren Brennweitenbereiches jeweils in den Superweitwinkel- und stärkeren Telebereich, das wurde mir bei meinen letzten Exkursionen klar.
Ein Stativ für optimale Bildschärfe beziehungsweise Verwendung kleiner Blendenzahlen benutze ich noch immer nicht - mir ist das zu umständlich beziehungsweise vertraue ich auf meine ruhige Hand sowie den Bildstabilisator jeweils im 70-300 sowie dem 24-105 zum Vermindern von Verwacklungen. Außerdem zieht der Stativfotograf zwangsweise die Aufmerksamkeit seiner Umgebung auf sich und blockiert mit seinem Dreibein den Gehsteig, ich mag das nicht ;-)
Der Objektivkauf ist für mich immer ein Fest, welches ich tagelang ausgiebig feiere. Man sollte als Handwerker zwar ein abgeklärtes Verhältnis zu seinem Werkzeug haben, bei Hochleistungsobjektiven, in deren geheimnisvolle gläserne Tiefen ich genauso gerne von vorne durch die Frontlinse schaue, fällt mir das jedoch sehr schwer. Solange man mit dem Glas auch arbeitet, geht das ja in Ordnung ;-)





