Alle Bilder sehen
Donnerstag, 20. Juli 2006, 17:56
Je langsamer ich gehe, desto mehr Bilder sehe ich. Die Konsequenz daraus wäre, die Kamera auf das Stativ zu stellen und bewegungslos eins mit dem Ort zu werden, um alle Bilder an diesem Ort zu sehen.
Ich weiß nicht, was mich daran hindert.
Sehr herzlich!
Montag, 17. Juli 2006, 19:13
Im Sommer ist viel Platz in der Vorstadt um zu fotografieren. Ihre Bewohner sind zu einem großen Teil auf Urlaub an nahen Stränden und die Touristen konzentrieren sich auf das Angebot in und eng um die City.
In beiden Fällen danke ich als Fotograf der Tourismuswirtschaft sehr herzlich!
Drei Erfahrungen
Sonntag, 16. Juli 2006, 0:09
Beim gestrigen Ausgang wieder drei Erfahrungen bestätigt:
Mit der Kamera in der Tasche macht man keine Bilder.
Mit zwei Objektiven macht man weniger Aufnahmen als mit einem.
Eine volle Kameratasche ist für die Arbeit ähnlich animierend wie ein voller Bauch.
Weniger ist also - auch beim Fotografieren - tatsächlich mehr.
Ab in den Süden
Freitag, 14. Juli 2006, 23:37
Mord- und Totschlag allerorts, zur schönsten Urlaubszeit liegt der öffentliche Fokus gerade auf dem Libanon und Israel, und wir sehen dazu im Fernsehen - wie so oft - nur kastrierte Bilder. Solche mit elektronischen Fadenkreuzen auf Brücken und Gebäuden, abstrahiert und der Wirklichkeit entfremdet, oder solche, wo am Horizont sich anmutig eine Rauchsäule in den mediteranen Sommerhimmel erhebt. Das macht es uns leicht, unseren Urlaub in verdienter Ruhe auf der einen Seite des Mittelmeers zu genießen, während auf der anderen Seite Menschen zerfetzt und verstümmelt werden.
Wissen alleine genügt oft nicht, man muss Manches auch sehen, um es in Ansätzen begreifen zu können. Aber wer sollte daran ein Interesse haben?
Eben, also, "ab in den Süden" und nicht zu viel nachdenken.
Schon gar nicht im Urlaub.
Auswählen und Maskieren
Sonntag, 2. Juli 2006, 21:00
Wer in Photoshop Auswahl und Maskierung beherrscht, beherrscht seine Bilder, Korrekturen können dann ganz gezielt auf bestimmte Bildteile angewandt werden. So lassen sich zum Beispiel partiell Kontrast und Farben verbessern ohne diese Änderungen auf das gesamte Bild anzuwenden. Selbstverständlich können so auch ganz neue Bilder - Kunstwelten - geschaffen beziehungsweise montiert werden, wenn man das als Fotograf und Bildbearbeiter denn dann auch will.
Diese verlockenden Aussichten haben meinen Ehrgeiz angestachelt und mich zum Kauf eines der wohl anspruchsvollsten Bücher zum Thema "digitale Bildbearbeitung" getrieben: "Photoshop - Maskierung & Compositing" von Katrin Eismann führt von den Grundlagen der Auswahl- und Maskierungstechnik zur hohen Schule der Bildkontrolle. Natürlich nicht nur durch das Lesen des Buches alleine, sondern vielmehr durch praktische Übungen, die man an seinem eigenen Bildschirm nachzuvollziehen hat. Motiviert wird man dabei durch die hervorragende Didaktik einer der bekanntesten und profiliertesten Bildbearbeiterinnen unserer digitalen Gegenwart.
Eine Herausforderung der ich mich gerne stelle, denn ich möchte die Bildbearbeitungstechnik noch besser im Griff haben, so dass ich genau die Bilder zeigen kann, die ich mir schon bei der Aufnahme vorgestellt habe.
Ich bin gespannt, ob mir das gelingen wird.





