Kamerakauf gebraucht: "Wie neu, never used before, mint" - wirklich die beste Wahl?
Samstag, 17. Juli 2010, 14:38
Weil ich mich gerade wieder durch die elektronische Bucht treiben habe lassen und die hohen Preise für "minte" analoge Kameras gesehen habe: Ist ein neuwertiges, "ungebrauchtes" Gehäuse wirklich die beste Wahl? Nämlich dann, wenn man die Kamera nicht nur in die Vitrine stellen, sondern mit ihr auch arbeiten möchte.
Denn eine Kamera, die tatsächlich seit vielen Jahren, Jahrzehnten, nicht benutzt wurde, wird vermutlich "steif" geworden sein über die Zeit. Ich denke dabei an Verharzung mechanischer Teile oder oxydierte Kontakte - Probleme, die man in vielen Fällen nicht selbst kurieren kann oder nur mit Aufwand (zum Beispiel der lahm gewordene Blendenhebel meiner "wie neuen" Nikon F4).
Somit wäre mir als Arbeitsgerät eine moderat und regelmäßig benutzte Kamera lieber. Und ich frage mich, ob - so gesehen - die stattlichen Preise für "mint" tatsächlich gerechtfertig sind.





